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BN Kreisgruppe Augsburg unterstützt Petition der BN Kreisgruppe Landsberg

Bei Landsberg soll eine Fläche von ca. 500 Hektar für die Ansiedlung einer Mega-Halbleiterfabrik versiegelt werden. Die dafür benötigte Fläche wäre damit etwa halb so groß wie die verbaute Fläche der Stadt Landsberg.

09.12.2021

siehe auch BN KG Landsberg: landsberg.bund-naturschutz.de

Laut Intel-Chef werden hierfür 12.000 hochspezialisierte Arbeitskräfte benötigt. Zudem werden mindestens 60.000 in der Zulieferindustrie beschäftigte Mitarbeiter größtenteils von außerhalb zuziehen.
Das würde bedeuten, dass der eh schon überhitzte Arbeits- und Immobilienmarkt in der Metropolregion München weiter explodieren würde.

Dies hätte auch für den südlichen Landkreis Augsburg und besonders für das Lechfeld gravierende Folgen:

- Eine weitere Entwicklung zu einer dicht besiedelten großstädtischen Region ähnlich dem

   Münchner Umland

- Massive Zunahme des Verkehrsaufkommens, Bau weiterer Straßen

- Massive Wohnraumverknappung und Erhöhung der Bau- und Mietpreise

- Massive Flächenversiegelung vor allem im südlichem Landkreis durch Ansiedelung der

  Zulieferindustrie und Ausweisung weiterer Baugebiete
       

- Zunehmende Überlastung der Naherholungsgebiete im Umfeld und z.B. auch am Ammersee

- Aufgabe von fruchtbarsten Ackerböden, die uns heute ernähren

- Abnahme von Naturflächen und Zunahme von Lärm, Luft- und Lichtverschmutzung


Der BN hält weniger entwickelte und strukturschwächere Regionen in Bayern, Deutschland oder Europa für sinnvollere Standorte.

Die Kreisgruppe Augsburg bittet daher alle Mitglieder dringend, diese Petition https://landsberg.bund-naturschutz.de/petition-intel#c158414 zu unterstützen und weiterzuleiten.