Studie des Instituts für Stadt, Mobilität und Energie (ISME), Stuttgart: Ökologische Siedlungsentwicklung im Großraum Augsburg

Die Kreisgruppe Augsburg stellte zusammen mit dem Institut Stadt /Mobilität/Energie in Stuttgart als Projektergebnis eine Studie zur ökologischen Stadtentwicklung vor, die als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung im Raum Augsburg dienen kann.

06.06.2018

In der Studie werden Wege aufgezeigt werden, wie die prognostizierten nach Augsburg zuziehenden Menschen Wohnraum finden, ohne die innerstädtischen Grünflächen weiter zu versiegeln. Der Gesamtenergieverbrauch bei der Entwicklung des Ballungsraumes (Umbau statt Abriss, kurze Wege zur nächsten Haltestelle oder zur Schule) soll dabei immer im Blickfeld bleiben.Neben diversen Potentialen innerhalb der bereits bebauten Flächen werden dazu Ausschlussflächen und Flächen für Siedlungsentwicklung hinsichtlich ihrer ökologischen Bedeutung identifiziert. Hierbei setzten wir auch auf die Mitwirkung von Ehrenamtlichen, die an Hand eines Fragebogens innerstädtische naturnahe Flächen kartierten. Daneben ging es auch um die Feststellung des Versiegelungsgrades und die Erfassung von Leerständen.
Studie des Instituts für Stadt, Mobilität und Energie (ISME), Stuttgart: Ökologische Siedlungsentwicklung im Großraum Augsburg.

10 Forderungen des BUND Naturschutz für eine flächensparende Siedlungsentwicklung in Augsburg

In einem Artikel vom 11.6.2018 in der Augsburger Allgemeinen wird die Studie aufgegriffen und teilweise referiert. Link zum Artikel

Wenige Tage nach der Vorstellung der Studie gibt es in der Augsburger Allgemeinen einen Bericht über das geplante Baugebiet „Zum Fuggerschloss“ in Bergheim, das örtliche CSU-Mitglieder, wie es scheint, gegen alle Widerstände und trotz ablehnender Gutachten im Stadtrat durchsetzen wollen. Der Naturschutzbeirat der Stadt Augsburg beschrieb das Gebiet in einer Sitzung im Februar diesen Jahres als ökologisch wertvolle Fläche am Rande des Naturparks. Bei vielen Lokalpolitikern sind aber nach wie vor ökologische Überlegungen bei der Ausweisung von neuen Baugebieten
völlig zweitrangig.

Link zum Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 7.6.18