Unsere Gärten naturnah, artenreich, und nutzerfreundlich gestalten, aber wie?

Vortrag und Diskussion mit Astrid Hamm, Sachverständige Urbane Forstwirtschaft und Stadtbegrünung, Stadtverzweigungen

Datum
27.03.2019

Ort
S-Forum bei Augsburgs Stadtbücherei, Ernst- Reuter-Platz 1

Foto: Astrid Hamm

Eine Folge der zunehmenden Verstädterung und Technisierung, auch in Augsburg, ist der dramatische Verlust der Artenvielfalt. Etwa 75% der Insekten-Biomasse ist in den letzten 30 Jahren verloren gegangen – gemeinsam mit vielen anderen Arten. Insekten sind nicht nur wichtige Bestäuber für viele Kulturpflanzen, deren Ertrag ein wichtiger Teil unserer Nahrung ist. Sie sind auch Nahrungsgrundlage für zahlreiche Vogel- und andere Tierarten. Durch die zunehmende Zerstörung ihrer Lebensräume, vor allem im ländlichen Raum, sind viele Insekten inzwischen auf das Angebot städtischer Grünflächen angewiesen. Sowohl Öffentliche Grünflächen als auch Privatgärten können durch einfache Umgestaltungsmaßnahmen wieder in artenreiche Biotope verwandelt werden, die nicht nur Insekten als Lebensraum und Nahrungsquelle dienen, sondern auch unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit fördern.

Wir wollen uns nun konkret darüber informieren, was jeder einzelne, sowohl Grundstücksbesitzer wie auch Städte und Gemeinden, tun können, um den Verlust der Artenvielfalt in Stadt und Land vor der Haustüre zu stoppen, und unsere Gärten wieder artenreicher und gleichzeitig interessanter zu gestalten.

Frau Astrid Hamm arbeitet für die Stadt Augsburg am Projekt „Stadtgrün wertschätzen“ und berät seit Jahren Unternehmen wie Privathaushalte, was sie für mehr Biodiversität in unseren Gärten tun können. Außerdem plant und gestaltet sie in selbstständiger Tätigkeit naturnahe Gärten.