Filmreihe zum Thema "Ökologische Landwirtschaft" (Nov. 2017)

Die Kreisgruppe Augsburg zeigte im Herbst 2017 eine Filmreihe zum Thema "Ökologische Landwirtschft." im 
Mehrgenerationen Treffpunkt Hochfeld

1. "Der Bauer und sein Prinz" von Bertram Verhaag. Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren.

2.  „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? " von Valentin Thurn fortgesetzt.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

3. "Der Bauer mit den Regenwürmern", ein Film von Bertram Verhaag,

Sepp und Irene Braun sind seit 1984 Biobauern. Auf ihrem Hof in der Nähe von Freising betreiben sie neben biologischem Ackerbau auch biologische Viehzucht. Der Ökolandbau ist für die beiden eine Antwort auf die Frage des Klimawandels.


25.11.2016 - Vortrag: LANDNUTZUNG UND TIERHALTUNG IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN QUALITÄT UND MASSE

Referent: Stephan Kreppold - Sprecher des Arbeitskreis Landwirtschaft des BUND Naturschutz e.V. in Bayern und Bio-Bauer in Wilpersberg Lkr. Aichach-Friedberg

Presseartikel in Stadtzeitung vom 7.12.16


Tierschutz in der Milcherzeugung: Muttergebundene und ammengebundene Aufzucht von Kälbern

©-Kara-Fotolia

Wie funktioniert die Kälberaufzucht?

Damit eine Kuh kontinuierlich Milch gibt, muss sie jährlich ein Kalb gebären. Nach neun Monaten Trächtigkeit kommt dieses zur Welt und wird in der Regel noch am selben Tag von der Mutter getrennt. Mehrere Wochen lang wird es zunächst in einer Einzelbox gehalten, bevor es mit gleichaltrigen Kälbern in eine Gruppe kommt. Während das Kalb mit einem Milchaustauscher ernährt wird, wird die Kuh für den menschlichen Konsum gemolken.

Einige Höfe in Deutschland stellen sich gegen diese Praxis. Sie erlauben den Kälbern stattdessen, in den ersten Wochen nach der Geburt eingeschränkten oder uneingeschränkten Kontakt zur Mutter und/oder einer Amme zu haben und von dieser auch gesäugt zu werden. Lesen Sie in unseren Interviews mit Landwirten, wie die jeweilige alternative Aufzuchtform funktioniert:

>> Interview zur muttergebundenen Kälberaufzucht
>> Interview zur ammengebundenen Kälberaufzucht

Die ammen- oder muttergebundene Kälberaufzucht stellt eine tiergerechtere Alternative zur üblichen Aufzucht dar. Für kleinere Höfe bietet die alternative Kälberaufzucht eine neue Chance, wenn sie mit den großen Milchhöfen nicht mehr konkurrieren können.

Der nächstgelegene Hof, der diese Kälberaufzucht praktiziert liegt in Donauwörth:
Biohof Beate Kleinle - 86609 Donauwörth

Beschreibung:gekoppelte muttergebundene und ammengebundene Aufzucht, liefert Milch an die Gropper Molkerei


Augsburger Projekt zu einer alternativen Landwirtschaft

Der BUND Naturschutz setzt sich seit Jahren für eine Ökologisierung der Landwirtschaft ein. Ein Projekt in Augsburg bezieht für diese schwierige Aufgabe auch die Konsumenten mit ein.

Hier ein Ausschnitt aus der Selbstdarstellng des Projektes:

Die Solawi-Augsburg ist ein gemeinsames Projekt unserer Aktiven auf dem Land und in der Stadt: unserer Landwirte und unserer Abnehmer. Dabei wollen wir die klassische Trennung zwischen »Produzenten« und »Konsumenten« aufheben.Anbau, Planung und Vertrieb beraten wir gemeinsam. Die Abnehmer der Lebensmittel helfen bei der Ernte mit und sichern den Landwirten eine feste Abnahmemenge zu. Die Verteilung organisieren wir selbst.

Hier weitere Informationen




BUND-Leitfaden gegen Massentierhaltung (Neuauflage-Überarbeitung)

www.bund.net/pdf/massentierhaltung_leitfaden


Schweinezucht in der Massentierhaltung

Im SZ-Magazin vom 16.10.2015 steht ein Artikel über die "Befreiung" einiger Schweine aus der konventionellen Schweinehaltung von Kerstin Greiner mit den zwar bekannten, aber immer wieder verstörenden, Informationen zur Massentierhaltung bei Schweinen.

Der Artikel entspricht in einem Punkt nicht mehr ganz den Anforderungen des Tierschutzgesetzes: In der Abferkelbucht ist die Muttersau in einem Ferkelschutzkorb fixiert (wie im Bild des Artikels) während der Säugezeit. Diese beträgt bei konventionellen Betrieben 3 bis 5 Wochen. Doch nach der Säugezeit müssen jetzt die Sauen in Gruppen gehalten werden und sind nicht mehr in den Kastenständen eingesperrt.

hier der Link

 

 

Fotos von Tanja Kernweiss und Ulrike Myrzik