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VG Gessertshausen-Kutzenhausen

Kreisgruppe/Geschäftsstelle

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Uniper will Wasserkraftwerk im FFH-Gebiet bauen

Die OG-Vorsitzende Christine Kamm zu den Plänen von Uniper:

Am 19.7.2023 hat das WWA DON das planfeststellungsreife und erfreuliche Licca Liber Projekt vorgestellt. Folien müßten demnächst auf der Homepage des WWA DON zu finden sein. Leider auch hat Uniper sein Wasserkraftprojekt bei km 50,4
vorgestellt. Wir haben so sehr auf Licca Liber gewartet und darum gekämpft, und jetzt soll Licca Liber zusammen mit dieser WKA in die Planfeststellung gehen.

Wie enttäuschend!  
Zwei Windkraftanlagen könnten dieselbe Strommenge produzieren wie dieses Wasserkraftwerk, und die Aussage von Herrn Carsten Gollum von Uniper, jede regenerative Stromerzeugungsmöglichkeit „müsse in dieser Energiekrise genutzt“
werden, ist unsäglich, angesichts der Tatsache, dass in Bayern die Windenergie weiterhin durch die unsinnige 10H-Regelung  blockiert wird (Ausnahme Wald). mehr lesen


Geschichten aus dem Wertach-Auwald - Der Baum

Ein Baum aus dem Auwald am Rollweiher – ein ganz normaler Baum, aus Kernholz, Splintholz, Rinde und grünen Nadeln – eine Fichte. Wirklich ein ganz normaler Baum? Nachdenken über diesen Baum – jetzt, nachdem er tot ist?

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Tiere als verbindendes Element beim Stand der Ortsgruppe des
BUND Naturschutz in Bayern e.V.

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Augsburger Klimastudie

Die Klimakrise schreitet zunehmend voran und stellt unsere Gesellschaft auf die Probe. So spielt die Erwärmung unseres Planeten schon heute eine zentrale Rolle... mehr lesen


Erster Einsatz beim großen Klimastreik für die Ortsgruppe Augsburg, BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Ein Ehrenamtlicher beginnt damit seine Arbeit für den BN Augsburg

Der neue ehrenamtliche Mitarbeiter Markus war am 24.09.2021 beim Klimastreik in Augsburg für die Ortsgruppe Augsburg des BN dabei. Er hat seine Erinnerungen in Fotos festgehalten und erzählt über sein Erleben des Klimastreiks in Augsburg.

Freitag, 24. September, es ist 15:45 Uhr und Markus läuft durch die Armenhausgasse in Richtung Ulrichsplatz. „Am Ausgang der Gasse sehe ich Menschen vorbeischreiten, die dasselbe Ziel haben wie ich.“ Er schließt sich dem Strom an. Auf dem Ulrichsplatz tummeln sich die Streikenden, jeder mit Maske, der Pandemie und der großen Menschenmenge geschuldet. Markus erzählt: „Auf einer Bühne spielt die junge Band "Laderampe" Gute-Laune-Musik und das mit Erfolg: Wir sind trotz des Ernstes des Themas guter Laune. Ich fühle mich wohl, weil ich merke, es sind so viele, die ein Umdenken in der Klimapolitik fordern.“

In diesem Sinne halten gegen 16 Uhr zwei Schülerinnen eine emotionale Rede über die Notwendigkeit, JETZT zu handeln. Markus erinnert sich: „Nach der Rede und Aufklärung über den Ablauf der Demonstration, sowie der Mahnung, sich Corona konform zu verhalten, spielt ein junges Duo ein Lied über "ein Land, in dem ich Leben will". Ich höre den begeisterten Applaus als Zeichen der Zustimmung zum Text und bin beeindruckt.“

Der Menschenzug, nach späteren Schätzungen von rund 5000 Menschen aller Altersgruppen, setzt sich in Bewegung. „Fridays for Future ganz vorne. Ich entdecke den BUND Deutschland. Ich fotografiere und schon geht es weiter: Durch die Maximilian Straße, am Rathaus vorbei, in einem weiten Bogen zum Königsplatz und durch die Hallstraße zurück zum Ulrichsplatz. Aber so weit komme ich nicht mehr, ich verlasse aus Termingründen um 17:15 Uhr die Demo, meinen ersten Einsatz für den BN Augsburg. Ich kann sagen, das war ein beeindruckendes Erlebnis für mich und ich bleibe mit einem guten Gefühl zurück: Ich kann etwas tun, mich einbringen im Kampf für eine verantwortungsvolle Klimapolitik.“



Tramline 5 ist unverzichtbar – Eingriffe in das Grün im Rosenauviertel schmerzen bei beiden Trassenvarianten – aber Tramausbau ist unverzichtbar für die Verkehrswende!

Selbstverständlich hat die OG über dieses Thema diskutiert und sich eine Meinung gebildet:

Beide Varianten, die Rosenaustraßenvariante und die Holzbachstraßenvariante ziehen Eingriffe in das städtische Grün nach sich. Bei der Rosenauvariante sind mehr Bäume betroffen, die der Baumschutzverordnung unterliegen. Auch wenn an der Rosenaustraße die Kastanien nachgepflanzt werden, würde eine Stadtbild prägende alte Allee verschwinden. Sorge macht uns auch, dass ein Teil der Vertreter*nnen der Rosenauvariante eine „Entlastungsstraße“ von der Ackermannstraße über oder durch die Kleingartenanlage und das Bahnhofsareal zur Gögginger Brücke fordern. Eine solche Straßenschneise lehnen wir entschieden ab!

Zu bedenken ist auch, dass die Tram, wenn sie im Rosenauverkehr „mitschwimmen“ soll, wie es ein Teil der Rosenaubefürworter möchte, in den Hauptverkehrszeiten spürbare Verspätungen einfahren wird. Unser Hauptverkehrsproblem ist und bleibt daher der viel zu hohe Autoverkehr. Wenn wir unsere Klimaschutzziele einhalten wollen, muss dieser bis 2030 in etwa halbiert werden, die fossilen Kraftstoffe müssen noch weiter verringert werden. Ein probates Mittel - neben mehr Rad- und Fußverkehr – wäre eine attraktive schnelle Tram durch die Ackermannstraße (als Alternative zur derzeitigen Stadtbesichtigungslinie, die vor allem das Domviertel, Teile von Oberhausen und Kriegshaber erschließt, aber eben keine schnelle Verbindung zum Klinikum darstellt).

Ein deutlicher Ausbau unserer Tramlinien ist unverzichtbar für den Klimaschutz in unserer Stadt. Dass es im Rosenauviertel nicht ohne Eingriffe ins Grün möglich ist, egal bei welcher Variante, ist bedauerlich. Wir werden aber bei jedem Tramneubau – auch bei der Holzbachtraße und bei der Ackermannstraße – dafür eintreten, dass der Trassenbereich, wo auch immer möglich, begrünt wird (das wäre bei der Holzbachstraße möglich, bei der Rosenaustraße nicht), sowie Eingriffe in den Baumbestand minimiert und Baumstandorte optimal ergänzt werden.