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17.5.2021 - Klärschlamm in Bayern 2018

BN-Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft (BN)

Die MVV Industriepark Gersthofen GmbH hat bei der Regierung von Schwaben die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage auf dem Gelände des Industrieparks beantragt. Deshalb wird hier die Situation in Bayern beschrieben.

Waltraud Galaske erstellte eine Übersicht über die Situation in Bayern (12.2.2021).

 

 

● Größe und Arten von Kläranlagen in Bayern
● Klärschlamm-Mengen in den Regierungsbezirken
● Trocknung von Klärschlamm           (Kosten/Energie)
● Entsorgung oder Verwertung
● Neue Planungen in Bayern             (läuft unkoordniert)
● Phosphornutzung                           (Möglichkeiten)
● Zusammenfassung und Ausblick

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4.5.2021 - Eine prämierte Arbeit aus Augsburg bei "Jugend forscht" zu "Mikroplastik in Kosmetikprodukten"

Dass der massenhafte Einsatz von Mikroplastik in Kosmetikprodukten sich zu einer erheblichen Umweltbelastung entwickelt hat, wird seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert. Dabei hat die Bundesregierung schon im Oktober 2013 im sogenannten  Kosmetikdialog  zwischen  dem  Bundesministerium  für  Umwelt,  Naturschutz,  Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Kosmetikindustrie eine Selbstverpflichtung der Kosmetikindustrie vereinbart. Dabei wurde der Ausstieg bis zum Jahr 2020 beschlossen.

Die Schülerin Juliane Lucia Singer (11 Jahre) am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg führte nun im Rahmen von Jugend forscht ein aufschlussreiches Forschungsprojekt zum Thema "Mikroplastik in Kosmetikprodukten 2020 - Ergebnis der freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie" durch. Ihr Fazit: " Das Ergebnis der freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie bis zum Jahr 2020 auf Mikroplastik in Kosmetik zu verzichten, ist folgendermaßen festzuhalten: bei festen Mikroplastikpartikeln ist dies
zum Teil schon umgesetzt worden. Es fehlt jedoch die breite Umsetzung des Verzichts, und auch der fragwürdige weitere und sogar vermehrte Einsatz von gelösten, flüssigen und gelartigen Polymeren ist in Frage zu stellen."

Kurzfassung der Arbeit
Fassung mit zahlreichen aufschlussreichen Mikroskopaufnahmen


Pressemitteilung des BUND Naturschutz zum Weltwassertag am 22.03.2021

Der jährliche Weltwassertag fokussiert sich in diesem Jahr auf das Thema "Wert des Wassers". Der BUND Naturschutz fordert daher deutlich mehr Anstrengungen im Wasserschutz auch in Bayern. Die Pressemitteilung geht auch auf spezielle Probleme im Raum Augsburg ein wie z.B. die Belastung der Friedberger Ach mit Per- und Polyfluorierten Chemikalien und das Trockenfallen des Höhgraben.
zur Pressemitteilung

 


6.6.2018 - Studie des Instituts für Stadt, Mobilität und Energie (ISME), Stuttgart: Ökologische Siedlungsentwicklung im Großraum Augsburg

Die Kreisgruppe Augsburg stellte zusammen mit dem Institut Stadt /Mobilität/Energie in Stuttgart als Projektergebnis eine Studie zur ökologischen Stadtentwicklung vor, die als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung im Raum Augsburg dienen kann.

In der Studie werden Wege aufgezeigt werden, wie die prognostizierten nach Augsburg zuziehenden Menschen Wohnraum finden, ohne die innerstädtischen Grünflächen weiter zu versiegeln. Der Gesamtenergieverbrauch bei der Entwicklung des Ballungsraumes (Umbau statt Abriss, kurze Wege zur nächsten Haltestelle oder zur Schule) soll dabei immer im Blickfeld bleiben.Neben diversen Potentialen innerhalb der bereits bebauten Flächen werden dazu Ausschlussflächen und Flächen für Siedlungsentwicklung hinsichtlich ihrer ökologischen Bedeutung identifiziert. Hierbei setzten wir auch auf die Mitwirkung von Ehrenamtlichen, die an Hand eines Fragebogens innerstädtische naturnahe Flächen kartierten. Daneben ging es auch um die Feststellung des Versiegelungsgrades und die Erfassung von Leerständen.

10 Forderungen des BUND Naturschutz für eine flächensparende Siedlungsentwicklung in Augsburg

zur Studie

Anhang zur Studie

In einem Artikel vom 11.6.2018 in der Augsburger Allgemeinen wird die Studie aufgegriffen und teilweise referiert. Link zum Artikel

Wenige Tage nach der Vorstellung der Studie gibt es in der Augsburger Allgemeinen einen Bericht über das geplante Baugebiet „Zum Fuggerschloss“ in Bergheim, das örtliche CSU-Mitglieder, wie es scheint, gegen alle Widerstände und trotz ablehnender Gutachten im Stadtrat durchsetzen wollen. Der Naturschutzbeirat der Stadt Augsburg beschrieb das Gebiet in einer Sitzung im Februar diesen Jahres als ökologisch wertvolle Fläche am Rande des Naturparks. Bei vielen Lokalpolitikern sind aber nach wie vor ökologische Überlegungen bei der Ausweisung von neuen Baugebieten
völlig zweitrangig.

Link zum Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 7.6.18


27.5.18 - Stadtgrün: Zerstörung statt Erweiterung - Umweltstadt Augsburg verbannt Bäume aus der Stadt

Die Umweltstadt Augsburg wird ihrer Verantwortung für städtisches Grün nicht gerecht. Besonders eklatant ist der geplante Kahlschlag am Herrenbach noch dazu während der Brutzeit von Vögel. Jahrelang war von einer Gefährdung der Bevölkerung durch entwurzelte Bäume und infolgedessen Wasseraustritt am Damm nichts zu hören. Nun sollen ohne Berücksichtigung des Gutachtens eines Baumschutzexperten 96 Bäume am Herrenbach fallen. Anscheinend ignoriert die Stadtführung permanent die Bedeutung von vor allem alten und prägenden Bäumen im Stadtgebiet. weiter 
Link zur Baum-Allianz


23.2.2017 - Massiver Flächenverbrauch in Graben auf dem Lechfeld

Artikel in AA     Interview mit dem verantwortlichen Bürgermeister von Graben in der Augsburger Allgemeinen, in dem die erfolgreiche Ansiedlungspolitik des Bürgermeisters "bejubelt" wird ohne die geringste Andeutung der ökologischen Problematik dieser Politik (Flächenverbrauch - Verkehr)Interview


Deutscher Enzian in Bahngrube Kissing

Dieses Bild von einem Deutschen Enzian konnte nach der Menschenkette-Veranstaltung bei Kissing (also Ende Oktober 2015) in der Bahngrube Kissing, die ja wohl durch das Osttangenten-Projekt zerstört würde, gemacht werden.