Siedlungsentwicklung


Wie entwickelt sich der Stadtteil Bergheim am Rande des Naturparks?

Probleme für Naturschutz, Landschaftspflege und Ortsrandgestaltung

Mit Recht wird bei vielen Anlässen auf die Bedeutung von Augsburgs „grünem Westen“ für Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung hingewiesen. In der Tat ist der Naturpark ein hochwertiges Potenzial in vielerlei Hinsicht, das einen schonenden Umgang verdient, dies gilt vor allem für die Flächen unter Landschaftsschutz und die weithin sichtbaren Waldränder.

Besondere Beachtung verdient dabei der Augsburger Ortsteil Bergheim. Ein Stadtteilentwicklungskonzept enthält eine inhaltsreiche Bestandsanalyse, überzeugende Vorschläge für gestalterische Verbesserungen (Ortseingänge, Ortsmitte) und klare Aussagen über mögliche Bauentwicklungen. Dabei wird eindeutig eine Erweiterung am nördlichen Ortsrand beiderseits der Straße „Zum Fuggerschloss“ (Flächen A und B) wegen ihrer ökologischen Vielfalt und Wirkung im Landschaftsbild am Übergang zum Naturpark abgelehnt. Teile des Stadtrats und vor allem die Grundstücksbesitzer befürworten mit allen Mitteln die Ausweisung als Bauland.
Der Naturschutzbeirat und die Untere Naturschutzbehörde haben sich einstimmig gegen eine Baulandausweisung und für die Erhaltung der Grünstrukturen ausgesprochen.

Prof. Dr. Hans Frei
Augsburg


Studie Siedlungsentwicklung in Augsburg

Wie kann sich Augsburg weiterentwickeln, ohne allzu viel neue Biotop- oder Ackerflächen dafür zu beanspruchen?

Welche Faktoren sind für die Nachfrage nach mehr Wohnungen verantwortlich und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?

Dazu wurde vom Bund Naturschutz eine Studie des Instituts Stadt/Mobilität/Energie beauftragt, die am 4. Juni 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Hier geht's zur Studie und zum Anhang zur Studie

Unser Merkblatt zum Thema mit den 10 wichtigsten Forderungen:

Weitere Infos finden Sie auf der HP der Kreisgruppe: https://augsburg.bund-naturschutz.de/natur-und-artenschutz.html