27.5.2018 - Stadtgrün: Zerstörung statt Erweiterung - Umweltstadt Augsburg verbannt Bäume aus der Stadt

Billd: Martina Vodermayer
Bild: Peter Fastl

Die Umweltstadt Augsburg wird ihrer Verantwortung für städtisches Grün nicht gerecht. Besonders eklatant ist der geplante Kahlschlag am Herrenbach noch dazu während der Brutzeit von Vögel. Jahrelang war von einer Gefährdung der Bevölkerung durch entwurzelte Bäume und infolgedessen Wasseraustritt am Damm nichts zu hören. Nun sollen in einer Nacht- und Nebelaktion ohne Berücksichtigung des Gutachtens eines Baumschutzexperten 96 Bäume am Herrenbach fallen. Anscheinend ignoriert die Stadtführung permanent die Bedeutung von vor allem alten und prägenden Bäumen im Stadtgebiet. In jüngster Zeit mussten Bäume im Zentrum von Göggingen, am Hauptbahnhof, im Martinipark, an der Holbeinstraße, im Flößerpark, im Umgriff des Theaters und im jüdischen Friedhof weichen. Teilweise waren auch Baumbeschädigungen durch Baufirmen verantwortlich. Solange das ohne spürbare Folgen für die Verursacher bleibt, wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Zumindest am Herrenbach ist jedoch die Stadt selbst der Auftraggeber. Eine Informationsveranstaltung für die Anlieger einen Tag vor der geplanten Fällung war eine Farce und zeigte, welche Bedeutung die Verantwortlichen dem Baumschutz beimessen. Gerade alte Bäume haben eine entscheidende Bedeutung für viele Tierarten in der Stadt, sie filtern die Luft, produzieren Sauerstoff und tragen im Sommer zur Kühlung bei. Wenn Augsburg das Prädikat „Umweltstadt“ zu Recht führen will, muss sich die Einstellung in den Führungsetagen schleunigst ändern.
Johannes Enzler, Vorsitzender der Kreisgruppe Augsburg

Brief an den OB vom 26.5.18
Artikel in der Augsburger Allgemeinen 1
Artikel in der Augsburger Allgemeinen 2


7.1.2018 - Stand des Renaturierungsprojekts Licca liber

Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth berichtet über den aktuelle Sachstand beim Projekt Licca liber (2. Ausgabe) weiter zum Bericht


17.11.2017 - Die seit Monaten bedrohte Augsburger Flugplatzheide scheint vorläufig gerettet.

Jetzt legt der Freistaat den Neubau von Wohnungen für rund 300 anerkannte Flüchtlinge auf den wertvollen Naturflächen der alten Flugplatzheide in Haunstetten auf Eis. Für das Vorhaben, das kurz vor dem Baubeginn stand, wurden keine Mittel in den Haushalt 2018/2019 eingestellt. Damit sei das Projekt am Bischofsackerweg derzeit gestoppt, das bestätigte der Leiter des Staatlichen Bauamtes...

Link zu den Artikeln in der Augsburger Allgemeinen


15.5.17 Vermarktung des Lechtal-Lamm kommt nach Jahren wieder in Gang

Die Vermarktung des Lechtal-Lamm kommt nach Jahren wieder in Gang. Diese Verrmarktung soll die wirtschaftliche Basis für die pflegerische Arbeit der Schafherden auf den Lechheiden südlich Augsburgs stärken.

Zwei Metzgerei-Betriebe wurden für die Vermarktung von Lechtal-Lamm gewonnen:
Hofmetzgerei Ottilinger (Filialen Bäckergasse/Innenstadt, Pfersee, Königsbrunn)
Landmetzgerei Dichtl in Gessertshausen

Außerdem bietet das Wirtshaus Riegele regelmäßig zwei Lechtallamm-Gerichte auf der Speisekarte an.

Link zum Artikel

Link zum LPV-Stadt Augsburg mit den Hintergrundsinformationen zur Schafbeweidung


Augsburger Naturschutzallianz kämpft seit Monaten für den Erhalt der Flugplatzheide (18.2.2017)

Die Flugplatzheide im Süden Augsburgs ist ein kleiner und allerletzter Rest des 1916 errichteten Flugfeldes der Bayerischen Rumpler Werke. Sie ist ein einzigartiger Lebensraum für landesweit seltene Pflanzen- und Tierarten. Hier leben allein 85 Arten, die landesweit in ihrem Fortbestand bedroht sind.

Die Augsburger Naturschutzallianz  - der BUND Naturschutz ist eines der 8 Mitglieder - steht zum wiederholten Male vor dem Problem, die kleine Restfläche vor einer erneuten Teilüberbauung zu schützen.

Da drängt sich die Frage auf:

Wo bleibt das Naturschutzgesetz Art. 1 Satz 4?

"Ökologisch besonders wertvolle Grundstücke im Eigentum von Staat, Gemeinden, Landkreisen,Bezirken und sonstigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts dienen vorrangig den Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege"

Eindeutiger lässt sich die Verpflichtung des Bayerischen Staates als Grundstückseigentümer der Flugplatzheide wohl nicht formulieren!

Für weitere Informationen hier der Link zur Naturschutzallianz

Link zum letzten Artikel in der Augsburger Allgemeinen

Photo Eberhard Pfeuffer

21.2.2017 - Zeitungsartikel der SZ über das Grau das das Grün in den Gärten immer mehr verdrängt

Eine BN-Ausstellung der BN-KG Landshut zeigt den neuen Trend: Büsche, Gras und Blumen werden durch allerlei Scheußlichkeiten aus Pflastersteinen, Beton und Kies verdrängt.

Link zum Artikel


3.6.2016 LECH-SYMPOSIUM QUO VADIS – LICCA LIBER?

FREITAG, 3.6.2016,  STADTWERKESAAL AUGSBURG
Die Planungen des Lechrenaturierungskonzeptes Licca Liber schreiten voran. In einem großangelegten Flussdialog von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth wurden die Entwicklungsziele für die Lechrenaturierung definiert. Daraus abgeleitet sind nun erste Planungen erstellt worden.
Die in der Lech-Allianz zusammengeschlossenen Verbände haben eine Resolution verfasst, in der die Anforderungen an die Licca Liber Planungen dargestellt werden.

Zentrale Punkte daraus sind:
Rückverlegung der Deiche 
Deutliche Aufweitung des Flusses
Abbau der Querverbauungen
Kein neues Wasserkraftwerk
Auf dem Lechsymposium wurden unsere Vorstellungen für den weiteren Fortgang der Lechrenaturierung dargestellt.

Bericht von Ute Blauert über die Veranstaltung    

Flussdialog zum Lech des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth

Link zur Lechseite des Landesverbandes


Immer mehr Forststraßen in Bayerns Wäldern

Die bayerische Staatsregierung weigert sich bekanntlich in ihren Staatsforsten (im Gegensatz zu anderen Bundesländern),  5% der Waldfläche aus der Nutzung zu nehmen mit der Begründung, die nachhaltige Bewirtschaftung sei der beste Schutz des Waldes.

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 25.1.2016 wird am Beispiel der Forststraßen aufgezeigt, dass dem nicht so ist.

Link zum Artikel

weitere Informationen:

BUND-Waldreport: Bayerns Wälder unter Druck

Licht und Schatten in Bayerns Wäldern: Der BUND zeichnet in seinem neu erschienen Waldreport 2016 ein aktuelles Bild, wie der Wald in Deutschland behandelt wird. In zwanzig Fallstudien aus elf Bundesländern, darunter auch drei Fallstudien aus Bayern, dokumentiert der Report Defizite und positive Entwicklungen in der Forstwirtschaft. Dabei wird deutlich, dass es in Bayern noch großen Verbesserungsbedarf gibt.

BUND-Waldreport 2016


Insektenrarität beim Augsburger LFU

Im September erschien diese Meldung in der Augsburger Allgemeinen.


„Wer Hornissen hat, hat keine Wespen“ - Bericht in der AZ über Besuch beim früheren Forstdirektor Hermann Pausch (27.8.2015)

Von elf Wespenarten kommen nur zwei dem Menschen nahe. Der frühere Forstdirektor Hermann Pausch warnt vor Sippenhaft. Manche Arten sind sogar bedroht. Von Steffi Brand

In einer hohlen Eiche wurde dieses riesige mehrstöckige Hornissennest gefunden, das Hermann Pausch herzeigt, der Hornissenbeauftragte im Landkreis Augsburg.Foto: Andreas Lod

Zeitungsartikel in der AZ

Hornissenberater beim Landratsamt Augsburg


Juni 2015 - Zeitungsartikel in der AZ über den Magerrasen beim Bayerischen Landesamt für Umwelt in Augsburg

Die Experten am Magerrasen vor dem Landesamt fütr Umwelt

Filme vom "Schatzwald Augsburg".

Im April 2015 machte Bernhard Uffinger auf die Filme des Landschaftspflegeverbandes Stadt Augsburg aufmerksam:

Hallo liebe Naturfreunde,

hiermit berichte ich über die gelungene Fertigstellung der Filme vom "Schatzwald Augsburg". Sie sind im Internet abrufbar, sehr ansprechend und empfehlenswert.

Inhalt der Links:

1. Schatzwald Augsburg - Flora und Fauna,

2. Trinkwasser,

3. Schatzwald Augsburg - Kanalllandschaften,

https://www.youtube.com/watch?v=GzzC8U-weJM

https://www.youtube.com/watch?v=LzZSpx3Cl4g

https://www.youtube.com/watch?v=m2Kt5lnsQkA

Viele Grüße und viel Vergnügen

Bernhard Uffinger


Lexikon der bedrohten Tiere & Pflanzen