Ortsgruppe Bobingen

Aktuelles

Demoaufruf - Mia hams satt!

Aufruf zur Demo in München am Samstag, den 6.10.:

Wir nehmen teil! Der Treffpunkt am Bobinger Bahnhof wird noch bekannt gegeben.

Stadtradeln

Die Stadt Bobingen nahm vom 02. Juli bis 22. Juli 2018 am STADTRADELN teil. 74 Radelnde aus 9 Teams legten insgesamt 19.585 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 2.781 kg CO2. Das Team Bund Naturschutz  trug dazu mit 4 aktiven Teilnehmenden 1719 km teil. Bundesweit wurden im Rahmen der Aktion über 51 Mio km geradelt und so über 7 Mio CO2 vermieden.


Unsere Termine für 2018


Ansprechpartner

Vorstand | Allgemeine Anfragen | Insektennisthilfen

Ottmar Vellinger
Telefon: +49 8234 41201
E-Mail: bobingen@bund-naturschutz.de

Lizensen | Hinweise

Streuobst und Apfelsaft | Blühstreifen | Insektenfreundliche Gärten

Veronika Schwarzenberger
Telefon: +49 8234 964846

presse

Peter Roth
Telefon: +49 8234 4790

Biber in Bobingen

Harmut Schütze, Biberbeauftragter der Stadt Bobingen
Telefon: +49 8234 41042


Oft angefragt

Wespen und Hornissen - Leben und Leben lassen

Gleich zu Anfang

Seit dem 01.01.1987 wurde die Hornisse als eine besonders geschützte Tierart in die Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung der BRD (BArtSchV) aufgenommen.

Gesetzeswortlaut:

Nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.

Zuwiderhandlungen können mit Bußgeld von bis zu 50.000 € geahndet werden.

Auch die mittlere Wespe, ein „Freinister“ ist in ihrem Bestand mittlerweile recht selten geworden. Ihr Nistplatz, freihängend in Buschwerk, Bäumen und an Gebäuden, ist ihnen durch Verfolgung und Unwissenheit des Menschen ist diesen Tieren, fast schon zum Verhängnis geworden.

Wussten Sie,

  • dass ein Hornissenvolk im Durchschnitt etwa 500 Gramm Insekten am Tag vertilgt, dass sind umgerechnet ca. 8.333 Fliegen also etwa 15 Kilogramm Insekten in einer Saison.Zur Beute gehören u. a. Forstschädlinge, Raupen, hauptsächlich Fliegen und viele, viele andere Insekten.
  • dass 300 Wespenarbeiterinnen in sechs Stunden 2500 Fliegen und 650 andere Insekten erbeuteten.
  • dass sich die verlassenen Nester von alleine zersetzen wird und ein Altnest niemals wieder bezogen wird. Würde eine Königin ein Vorjahresnest beziehen und ihre Eier in den benutzten Wabenzellen ablegen, wäre das neue Gelege durch Pilz- und Bakterienbefall bald zerstört.
  • dass nur 2 von 10 Arten sich für ihre süßen Teile ihres Kaffeetisches auf ihrer Terrasse interessieren.
  • Dass Sie Wespen nicht anhauchen oder wegblasen sollen. Ihre Atemluft löst bei Wespen Alarm aus.
  • Ebenso sollten sie nicht nach den Tieren schlagen. Sie wehren sich.

Eigentlich darf man sich über jedes Wespennest unter dem Hausdach oder im Schuppen freuen: Insekten aller Art sind rar geworden. Trotzdem können Wespen oder Hornissen gelegentlich zu lästigen Mitbewohnern werden.

Jürgen Bachies aus Dachau berät landkreisweit über Hornissen und Wespen und informiert bei Nachfrage über die acht bei uns heimischen Wespenarten, von denen lediglich zwei bei zu nahem Kontakt unangenehm werden können.

Hornissenberater des Landratsamt:

Jürgen Bachies

Telefon: +49 08234 4142